20 Männer und Frauen trafen sich am 17. Januar 2002 im Gasthaus zur Rose um den „Freizeit-und Kulturverein Abtsteinach, kurz FKV, zu gründen.
Abtsteinachs Bürgermeister Rolf Reinhard erörterte in seiner Begrüßungsrede einige Grundgedanken, die mit einer Vereinsgründung verbunden sind. Die Ziele des zu gründenden Verein seinen bislang noch nicht im Abtsteinacher Vereinsleben verankert, stellte er fest. Somit bedeute der FKV sicherlich eine Bereicherung der Gemeinde. Die Anwesenden wählten daraufhin Thomas Lammer zum Protokollanten der Gründungsversammlung. Klaus Schmitt erläuterte im folgenden Entwicklung und Intension, die letztlich zur Idee der Vereinsgründung geführt haben.
Der neue Verein soll den Namen
tragen und ins Vereinsregister beim Amtsgericht Fürth eingetragen werden. Er dient dem Zweck, Freizeitaktivitäten und kulturelle Aktivitäten zu initiieren, zu pflegen und zu fördern. Der Satzungszweck wird dabei insbesondere verwirklicht durch die Durchführung von Boule-Spielen und Turniere, Theateraufführungen, Kegelabende und verschiedene Vereinsveranstaltungen. Der Verein bleibt dabei unabhängig, politisch und konfessionell neutral. Die Konzeption des FKV macht es möglich, dass die unterschiedlichsten
Interessengruppen hier ihre organisierte und auch versicherungsrechtlich abgesicherte Zugehörigkeit finden können. Schon jetzt bei der Gründung sind dies derer drei. Da ist zunächst die Theatergruppe „Querbeet“ zu nennen, die bereits im vergangenen Jahr mit einer Freilicht-Aufführung ihres Stückes „Ich, Siegfried, der Held“ begeistern konnten. Auch eine Interessengruppe „Boule“ hat sich dem neuen Verein angeschlossen. Die Aktiven hier veranstalten organisierte Spieltage, die nicht nur die Kommunikation und das gesellschaftliche Zusammenleben fördern sollen, sondern darüber hinaus eine echte Alternative zum Fernseh- und Computerspiele-Konsum sein können. Auch der Kegelclub „Nix versaut“ hat sich bereits dem FKV angeschlossen. Im weiteren Verlauf der Gründungsversammlung stellte Thomas Lammer die Satzung des Vereins vor. Dabei wurde jeder Paragraf, unterstützt mit einer Folienpräsentation, erläutert und besprochen. Anschließend verabschiedeten alle Anwesenden Gründungsmitglieder die neue Satzung einstimmig. Bei den folgenden Vorstandswahlen fungierte Bürgermeister Rolf Reinhard als Wahlleiter und bat um Vorschläge für das Amt des 1. Vorsitzenden, der, wie der gesamte Vorstand, auf 3 Jahre jeweils gewählt wird. Die Versammlung wählte Klaus Schmitt einstimmig zum 1. Vorsitzenden des Freizeit-und Kulturvereins Abtsteinach. Die weiteren Vorstandspositionen verteilen sich nach jeweils einstimmiger Wahl wie folgt:
2. Vorsitzende: Antje Schmitt, Schriftführer: Thomas Lammer, Kassenwartin: Petra Berbner. Laut Satzung ergänzen je Abteilung zwei Vertreter Gesamtvorstand.
Für die Abteilung Theater wurden Alexander Kohl und Otto Rettig in den Vorstand gewählt. Die Abteilung Gesellschaftsspiele ist durch Richard Kohl und Petra Kohl, der Kegelclub „Nix versaut“ durch Karin Klemmer und Susanne Rettig im Vorstand des FKV vertreten. Zu Kassenprüfern wählte die Versammlung Barbara Beckert und Holger Krämer.
Die Vorstandschaft dankte anschließend für das in sie gesetzte Vertrauen. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 12 € im Jahr festgelegt. Schließlich beschlossen die Anwesenden einstimmig, den Freizeit-und Kulturverein Abtsteinach beim Amtsgericht in Fürth ins Vereinsregister eintragen zu lassen und gleichzeitig die Gemeinnützigkeit des Vereins zu beantragen. Diese wurde inzwischen durch das Finanzamt Bensheim bestätigt.
Seit seiner Gründung im Januar 2002 macht der FKV immer wieder mit tollen Veranstaltungen auf sich aufmerksam und ist längst über die Grenzen seiner Heimatgemeinde hinaus bekannt und beliebt. Events wie das alljährliche Boule-Turnier für jedermann, die Feier der Walpurgisnacht an der Grillanlage Steinachquelle mit Feuerwerk um Mitternacht oder das Fastnachtszelt am Fastnachtssonntag im Hof des Gasthofes „Rose“ sind inzwischen Meilensteine im gesellschaftlichen Jahreskreis der Gemeinde Abtsteinach, zu denen sich auch immer wieder zahlreiche Gäste in der Hardberggemeinde einfanden.
Dezember 2002